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Diakonie ist der Wohlfahrtsverband der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und gehört neben der Caritas, dem Deutschen Roten Kreuz u.a. zu den großen deutschen Wohlfahrtsverbänden. Sie ist Wohlfahrtsverband und wirtschaftlich rechnendes Unternehmen und hat doch eine ganz und gar „nicht- unternehmerische“ Geschichte. Diakonie ist aus dem Christentum erwachsen und eng mit seinen Traditionen verbunden. Begrifflich aus dem Griechischen überkommen, kennzeichnet Diakonie ein menschliches Verhalten, welches als dienendes Helfen dem christlichen Glauben entspricht: Diakonos – der Diener. Dienendes Helfen rückt ins Zentrum christlichen Glaubens - „Wer unter euch der Größte sein will, der soll euer Diakonos sein.“ (Mt 20,16)

Dienendes Helfen als christlich motiviertes Verhalten prägte die Geschichte der Christenheit.

Armut und soziale Not des 19.Jahrhunderts im Gefolge der schnellen industriellen Entwicklung riefen nach neuen Formen von Diakonie. Vor allem auf die Initiativen von Johann Hinrich Wichern (1848 Kirchentag in Wittenberg) ist die „Innere Mission“ als umfassende Reformbewegung zurückzuführen. Sie wurde Teil des Handelns der Deutschen Evangelischen Kirche und hat im Laufe der Zeit vielfältige diakonische Initiativen institutionell verankert: Heime, Anstalten, Krankenhäuser...
Das heutige Diakonische Werk der EKD hat in J.H. Wicherns Wirken seine direkten Wurzeln. Es entstand 1975, nachdem bereits zuvor das Evangelische Hilfswerk (gegründet 1945) und die Innere Mission auf der Ebene der Bundesländer in Diakonischen Werken zusammengeführt waren. 1991 traten die Diakonischen Werke, die in den neuen deutschen Bundesländern bereits bestanden, dem Bundesverband bei.

Die Diakonie Malchin gGmbH ist mit seinen 15 Einrichtungen ein eigenständiges Unternehmen und Mitglied im diakonischen Landesverband - dem Diakonischen Werk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs e.V..

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logo Der Name „Diakonie“ ist seit 1999 ein geschütztes Markenzeichen. Ihr bekanntes Symbol – das Kronenkreuz – ist wesentlich älter und wurde 1925 an der Kunstschule Berlin entwickelt. In ihm wurden die Anfangsbuchstaben I und M für Innere Mission künstlerisch verarbeitet. Kreuz und Krone vereint sehen viele als Zeichen der Ermutigung: Not ist zu überwinden, weil Christus Not und Tod überwunden hat.
Das Diakonische Werk der EKD verwendet das Kronenkreuz in einer modernisierten Fassung in Verbindung mit dem Wort Diakonie.